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Iris Ihmels ist Diplomierte Dyskalkulietrainerin (EÖDL)

Wie kann man Dyskalkulie beschreiben?

Andere Ausdrücke sind Zahlenblindheit, Rechenschwäche und Arithmasthenie sowie besondere Schwierigkeiten im Rechnen.

Kindern, die eine Rechenstörung haben, gelingt es nicht, die Grundlagen, die für das erfolgreiche Lernen im Fach Mathematik notwendig sind, zu erwerben. Sie haben die Mathematik von Schulbeginn an in der Regel grundlegend missverstanden. Ein Scheitern im Grundschulbereich ist vorprogrammiert, denn die Mathematik baut streng hierarchisch aufeinander auf. Wer die ersten Schritte nicht verstanden hat, wird die weiteren – darauf aufbauenden – nicht gehen können!

Es kann vorkommen, dass ein Kind Schwierigkeiten mit dem Rechnen hat - das Kind kann zwar gut lesen und schreiben - aber mit  Zahlen und Mengen kommt es einfach nicht zurecht.   "Dyskalkulie", "Rechenschwäche", "Rechenstörung" - alle Begriffe bezeichnen Schwierigkeiten eines Kindes bei grundlegenden Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.

Dyskalkulie sagt nichts über die Intelligenz des Betroffenen aus. Oftmals finden sich unter ihnen besonders begabte Menschen mit überdurchschnittlichem IQ. Ebenso wenig ist bei Dyskalkulie die Fähigkeit zur Beweisführung in der höheren Mathematik zwingend beeinträchtigt. Vieles deutet in der aktuellen Forschung darauf hin, dass arithmetische und mathematische Fähigkeiten voneinander getrennt sind. So kann es sein, dass ein Dyskalkuliker Schwierigkeiten bei der Bearbeitung von arithmetischen Problemen hat, jedoch ohne Beeinträchtigung oder sogar mit einer Begabung abstrakte mathematische Probleme lösen kann!

Hat ihr Kind z.B. eines oder mehrere der nachfolgend beschriebenen Probleme beim Rechnen!?

-  die Aufgaben werden zählend, meist unter Zuhilfenahme der Finger gelöst

- Addieren geht gerade noch, beim Subtrahieren tauchen große Schwierigkeiten auf

- Probleme bei Zehner- und Hunderter-Übergängen

- Platzhalter-Aufgaben (19 - ? = 5) scheinen unlösbar

- Das Dividieren funktioniert überhaupt nicht und ist besonders verhasst

- Das Kind grübelt lange – ohne ersichtliches Ergebnis

- Gewichts- und Maßeinheiten können nicht eingeschätzt werden

- Die Uhrzeit kann nicht korrekt benannt werden

- Das Kind lässt sich das Geld "passend" geben, wenn es einkaufen gehen soll

- Auf die Frage, ob es Hausaufgaben in Mathematik aufhat, verneint das Kind und   verschwindet aus dem Zimmer?!

Mögliche - oft versteckte - Stärken:

schnelle Auffassungsgabe

hohe Kreativität

einfühlsames Wesen

gute Fantasie

hervorragendes technisches Verständnis

umfassende Sichtweisen und vieles mehr!

Falls diese oder ähnliche Probleme bei Ihrem Kind auftreten kann es sein das eine Dyskalkulie vorliegt. Nehmen Sie Kontakt auf, wir beraten Sie gerne und können bei Bedarf einen entsprechenden Test durchführen.